Ohr

Wie es war und wie es ist

Januar 1987 - das in Kraft getretene Landesrundfunkgesetz in Nordrhein-Westfalen ermöglichte erstmals privaten, lokalen Rundfunk.
In diesem Gesetz wird deutlich, dass der lokale Rundfunk das öffentliche Geschehen im Verbreitungsgebiet darstellen und wesentliche Anteile an Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung enthalten soll. Dabei müssen die bedeutsamen politischen, weltanschaulichen und gesellschaftlichen Kräfte und Gruppen zu Wort kommen.
Diese Chance lassen die Essener Katholiken nicht ungenutzt. Auf Anregung des damaligen Katholikenausschusses in der Stadt Essen gründeten Essen Bürger und Verbände aus dem kirchlichen Raum nur zwei Monate später, im März 1987, den "STADTFUNK ESSEN - Verein zur Förderung lokalen Rundfunks in Essen e.V."

Die Ziele: Förderung aktueller Nachrichtensendungen vorwiegend aus dem lokalen Bereich, Pflege des örtlichen Kulturguts und Berichterstattung über Kultur in Essen, Förderung der politischen Bildung mit besonderem Bezug zu den Medien vor Ort und Vermittlung von Hilfen zur Medienpädagogik, Beratung von Gruppen, Verbänden und Einrichtungen, die im lokalen Rundfunk tätig sind oder Interesse daran haben, Erstellen eigener Beiträge für den lokalen Rundfunk, Einrichten eigener Medien und Durchführen eigener Rundfunkveranstaltungen

Außerdem: Der STADTFUNK ESSEN bietet Seminare und Weiterbildungsangebote zu allen Themenbereichen des lokalen Rundfunks und zur Praxis der Produktion von Rundfunkbeiträgen an.
Im Rahmen eines monatlichen "Stammtisches" erhalten die Mitglieder des STADTFUNK ESSEN regelmäßig Informationen über den lokalen Rundfunk in der Stadt Essen. Der erste Beitrag ging im April 1992 über den Äther. Seitdem haben sich die Essener Katholiken in Sachen Radio einen Namen gemacht: "Mittwochs ist Stadtfunktag"!